Interne Regelungen zur GSO

Die am 01. August 2007 in Kraft getretene Schulordnung für die Gymnasien in Bayern (GSO) sieht in mehreren Bereichen, die bisher zentral geregelt waren, schulinterne Regelungen vor.
In Abstimmung mit dem Elternbeirat und nach Anhörung des Schulforums hat die Lehrerkonferenz des Carl-von-Linde-Gymnasiums somit folgende Beschlüsse gefasst:
 
1. Grundsätze für die Hausaufgaben (§ 52)
  • Der Zeitbedarf für Hausaufgaben soll folgenden Umfang nicht überschreiten: 5. Jahrgangsstufe zwei Stunden, 6. und 7. Jahrgangsstufe zweieinviertel Stunden, 8. und 9. Jahrgangsstufe zweieinhalb Stunden.
  • An Tagen mit verpflichtendem Nachmittagsunterricht gibt es in Unter- und Mittelstufe keine schriftlichen Hausaufgaben für den nächsten Schultag.

2. Grundsätze zu den Leistungsnachweisen/prüfungsfreien Zeiten (§ 53.2)

  • Weder große noch kleine Leistungsnachweise sollen gefordert werden: in der jeweils ersten Stunde eines Faches nach den Ferien in den Klassen 5-10; von den am Schüleraustausch teilnehmenden Schülerinnen und Schülern; am ersten Unterrichtstag nach Fahrten (Schulveranstaltungen mit mehrtägiger Abwesenheit) von den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern; am Tag eines Schulkonzertes oder einer Theateraufführung sowie am Tag davor und am Tag danach von den Mitwirkenden.
  • Große Leistungsnachweise sollen nicht gefordert werden: in Jahrgangsstufe 9 in der Prüfungswoche für den qualifizierenden Hauptschulabschluss; während des Schüleraustauschs in den betreffenden Klassen bzw. Lerngruppen; an zwei aufeinanderfolgenden Wochentagen sowie, in der Unterstufe, an Tagen mit vorausgehendem Pflichtunterricht im Umfang von mehr als acht Stunden.
  • Kleine Leistungsnachweise sollen nicht gefordert werden: am Tag unmittelbar nach ganztägigen schulischen Veranstaltungen von den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern. Kleine Leistungserhebungen in nicht stundenplanmäßigen Unterrichtsstunden sind nur dann zulässig, wenn die Klasse über den für diese Stunde zu lernenden Unterrichtsstoff spätestens einen Tag vorher zuverlässig informiert wurde. In einer Unterrichtsstunde darf pro Schüler nur ein kleiner Leistungsnachweis gefordert werden. Die Regelungen für große Leistungsnachweise gelten nicht für individuell zu vereinbarende Nachholtermine.
  • Von den o.g. Regelungen unberührt ist die Verpflichtung, versäumten Stoff umgehend nachzulernen.
3. Moderne Fremdsprachen
  • In Englisch als 1. Fremdsprache soll in der 6. Jahrgangsstufe anstelle einer Schulaufgabe eine mündliche Prüfung stattfinden. (§ 54.1)
  • In Englisch als 2. Fremdsprache soll in der 7. Jahrgangsstufe anstelle einer Schulaufgabe eine mündliche Prüfung stattfinden. (§ 54.1)
  • In den 3. Fremdsprachen Französisch und Spanisch soll in der 8. und 10. Jahrgangsstufe anstelle einer Schulaufgabe eine mündliche Prüfung stattfinden. (§ 54.2)
4. Ersatz einer Schulaufgabe durch eine andere (gleichwertige) Form (§ 54.2) 
  • In Deutsch wird in der 6. Jahrgangsstufe eine Schulaufgabe durch einen zentralen Leistungstest (bayr. Jahrgangsstufentest) in Verbindung mit einem schulinternen Leistungstest ersetzt.