Das CvL auf großer Bühne: Dreifach-Auftritt beim Festival FantasT:k

Unter dem Motto „Laut für Frieden“ wurde das Stadttheater an drei Vormittagen zur Bühne für mehr als 60 Schülerinnen und Schüler, die im Rahmen des Theaterfestivals FantasT:k mit drei sehr unterschiedlichen und eindrucksvollen Produktionen auftraten – vor jeweils voll besetztem Saal. Dabei zeigten die Kinder und Jugendlichen, wie viel Energie und Ausdruckskraft in gemeinsamer Theaterarbeit steckt.

Die Unterstufengruppe spielte eine turbulente Version von „Alice im Wunderland“. Aus einer zerstrittenen Theatergruppe entwickelte sich ein Spiel zwischen Probenalltag und Fantasiewelt, in dem Realität und Bühne zunehmend verschwammen. Ein ungeplantes Highlight sorgte für besonders viel Gelächter, als mitten auf der Bühne eine Porzellankanne zerbrach. Am Ende stand nicht das Chaos, sondern die Versöhnung der Gruppe im Mittelpunkt.

Etwas düsterer, aber mit viel Spielwitz präsentierte die Mittelstufengruppe „Durst nach Krieg?“. Die Schülerinnen und Schüler überzeugten mit gutem Timing in einer Mischung aus absurden und ernsteren Szenen. Besonders die komischen Momente, etwa das Gemüse-Beleidigungsbattle, sorgten für Gelächter, ohne die inhaltliche Spannung zu verlieren. Am Ende wurde dabei deutlich, wie aus Chaos und Konflikt Schritt für Schritt der Wunsch nach Frieden entsteht.

Die Tanz- und RSG-Gruppe setzte mit „Kommt, lasst uns Frieden finden“ einen ruhigen, konzentrierten Abschluss. In klaren, gut aufeinander abgestimmten Choreografien verbanden sich Elemente aus Tanz und Rhythmischer Sportgymnastik zu einer stil- und fantasievollen Gesamtperformance. Die Gruppe arbeitete mit präzisen Bewegungen und wirkungsvollen Bildern und machte so die Idee von Frieden als gemeinsamem Weg körperlich erfahrbar.

Die drei Vormittage im Stadttheater – mit professioneller Technik, großer Bühne und echter Theateratmosphäre – wurden für alle Beteiligten zu einem besonderen Erlebnis, das noch lange nachwirkt. Ein herzlicher Dank gilt dem Stadttheater und der Stadt für diese Möglichkeit sowie allen Schülerinnen und Schülern für ihren beeindruckenden Einsatz im Sinne von „Laut für Frieden“. Die klare Botschaft: Wir kommen gerne wieder!

Claudia Heinrich, Erika Schiegg und Angelika Brunner