Offene Ganztagsschule

Auch in diesem Schuljahr wird das schulische Angebot am Carl-von-Linde-Gymnasium durch die Einrichtung einer „Offenen Ganztagsschule“ ergänzt.

Offene Ganztagsschule (OGS) bedeutet, dass zusätzlich zum wie üblich strukturierten Unterricht die Schülerinnen und Schüler am Nachmittag durch pädagogisch qualifizierte Kräfte betreut werden (siehe auch pädagogisches Konzept). 

Von Montag bis Donnerstag von 12.35 – 16.00 Uhr gibt es für die zur OGS angemeldeten Schülerinnen und Schüler ein zuverlässiges Betreuungs- und Bildungsangebot. Die Angebote im Rahmen der OGS sind grundsätzlich kostenlos. Lediglich die Kosten für das Mittagessen gehen zu Lasten der Eltern. Unter bestimmten Voraussetzungen kann auch dazu ein Zuschuss bei den zuständigen Stellen beantragt werden.

Der Nachmittag kann so strukturiert sein (Beispiel):

  • Gemeinsames Mittagessen
  • Sport und Bewegung
  • Hausaufgabenbetreuung
  • Gemeinsames Lernen
  • Individuelle Förderung
  • Gemeinsames Spielen

Auch an Tagen mit nachmittäglichem Pflicht-, Intensivierungs- und Wahlunterricht kann eine Teilnahme an der OGS durchaus sinnvoll sein, um z.B. Lücken in der Unterrichtszeit zu schließen oder bei Unterrichtsausfall eine zuverlässige Betreuung sicherzustellen.

Teilnahme an der OGS

Eine Teilnahme an der OGS ist nur möglich, wenn eine entsprechende verbindliche Anmeldung vorliegt; eine nachträgliche Abmeldung ist nicht zulässig. Aufgrund der Vorgaben des Kultusministeriums ist die Anmeldung für mindestens 2 Wochentage mit zusammen mindestens 6 Stunden vorgeschrieben. Eine Teilnahme in geringerem Umfang ist nicht möglich. Ein Nachmittag mit Pflichtunterricht kann hier aber berücksichtigt werden. Aus der Anmeldung muss die Anzahl der Betreuungswochenstunden, die die Schülerinnen und Schüler voraussichtlich in Anspruch nehmen werden, ersichtlich sein (mindestens 6 = 2 Nachmittage, oder 9 = 3 Nachmittage, max. 12 = 4 Nachmittage).

Anmeldung für das offene Ganztagesangebot

Welche Wochentage dann im nächsten Schuljahr tatsächlich „gebucht“ werden, kann zu Beginn des Schuljahres endgültig entschieden werden. Eine nachträgliche Anmeldung ist in Ausnahmefällen möglich, wenn die maximale Gruppengröße nicht überschritten wird. Da die Offene Ganztagsschule eine schulische Veranstaltung ist, besteht während der gebuchten Zeiten Anwesenheits- und Teilnahmepflicht und es gelten die üblichen Regelungen bezüglich Erkrankung, Befreiung und Beurlaubung.

Wir glauben, dass wir mit der Offenen Ganztagsschule unseren Schülern und Ihnen ein attraktives zusätzliches Angebot machen können.

Bei eventuellen Fragen können Sie sich gerne an die Schulleitung oder an die Betreuerinnen der OGS wenden.

Pädagogisches Konzept

Die Offene Ganztagsschule soll eine verlässliche und fördernde Betreuung der Schülerinnen und Schüler sein, d.h. sie erschöpft sich nicht in der Beaufsichtigung der Kinder am Nachmittag.

An das gemeinsame Mittagessen in der Schulmensa schließt sich eine durch verschiedene Phasen rhythmisierte Nachmittagsgestaltung an. Der Ablauf könnte modellhaft so aussehen:

  • Bewegungsphase (möglichst im Freien)
  • Arbeitsphase: Anfertigen von Hausaufgaben und anderen schulischen Arbeiten
  • Spielphase
  • Lernphase

Zeitlicher Umfang und auch Abfolge der einzelnen Phasen sind den jeweiligen Gegebenheiten und der Gruppenstruktur anzupassen. In den Arbeits- und Lernphasen sollen die Kinder zu gegenseitiger Unterstützung angehalten werden. Auch die übrigen Aktivitäten in der jahrgangsübergreifenden Gruppe dienen u.a. zur Stärkung sozialer Kompetenzen. Die pädagogischen Fachkräfte haben vorrangig erzieherische Aufgaben. Geplant ist zur Ergänzung der Betreuung durch pädagogische Fachkräfte der Aufbau eines Mentorensystems, in dem geeignete Schülerinnen und Schüler höherer Jahrgangsstufen zeitweise am Nachmittag als „Experten“ zur Verfügung stehen und Lernhilfe geben. In die Betreuung können außerdem individuell einzelne Stunden Nachmittagsunterricht oder zur gezielten Förderung Intensivierungsstunden aus dem allgemeinen Angebot der Schule integriert werden.