Schullandheim der 6d in Lindau

Die 6D macht Lindau unsicher

Am Montag, den 5. Oktober trafen wir uns in Kempten am Bahnhof in der Eingangshalle und waren schon sehr aufgeregt, da wir ins Schullandheim fahren wollten. Wegen der blöden Bahn mussten wir uns aber aufteilen und eine Gruppe fuhr Zug, die andere mit dem Schienenersatzverkehr, also mit dem Bus. Trotzdem war die Fahrt sehr lustig, wir spielten „Scotland Yard“ und „Uno“ und aßen unsere Brotzeit. Endlich kamen wir alle in Lindau in der Jugendherberge an.

Die Inselrallye

Anschließend gingen wir auf die Insel Lindau und starteten mit der Schnitzeljagd. Das Ziel der Rallye war es, möglichst viele Fragen über Statuen und Gebäude in Lindau zu beantworten. Am Anfang rannten wir gefühlt fünfmal durch die gleiche Straße und waren immer noch keinen Schritt vorangekommen. Aber dann haben wir uns angestrengt und Frage für Frage alles gegeben, um richtig zu antworten. Johannes hat sich mit einem älteren Ehepaar angefreundet und danach haben wir eine kürzere Pause im Bahnhof gemacht. Insgesamt haben wir Lindau sehr gut kennengelernt, viele interessante Gebäude entdeckt und wir hatten viel Spaß.

Das Abendprogramm  

Nach der Rallye konnten wir in der Herberge unsere Zimmer beziehen und alles erkunden. „Schnell, wir kommen zu spät zum Essen!“, riefen ein paar Schüler von uns. Es war bereits 18:15 Uhr und Zeit für das gemeinsame Abendessen im Speisesaal. Nudeln mit frischer Tomatensoße, Tortellini und ein Salatbuffet machten alle satt. Am zweiten Abend gab es Kartoffeln mit Würstchen, Hähnchen und Schwein. An unseren Tischen wurde gelacht und gut gegessen. Nach dem Essen verschwanden wir erst einmal auf unseren Zimmern, um Dummheiten zu machen: Als zum Beispiel Frau „Dings-Dings-Weiß-ich-nicht“ allen im Haus einen Besuch abstattete, kam eine Schülerin in voller Reisemontour aus einer Nische. Sie hatte einen Reisekoffer dabei, der fast größer als sie selbst war, eine Regenjacke an und eine Brille sowie eine viel zu große Basecap auf. Natürlich musste sie sich jedem vorstellen und sich nach ihrem Zimmer erkundigen.

Später spielten zwei von uns gegen die Lehrer ein Federballturnier. Leider gewannen die Lehrer!

Um 20:00 Uhr trafen sich alle im Gemeinschaftsraum, um Spiele miteinander zu spielen und gemeinsam zu singen.

Herr Babel rockt ab!

Unser Mathelehrer hatte seine Gitarre und Liederbücher dabei und hat mit uns gesungen. Ein paar Mal hat er sich zwar verlesen, trotz seiner Brille, aber das war egal. Alle haben gesungen und gelacht. Hoffentlich wird auch nächstes Jahr im Skilager gesungen!

Schifffahrt nach Bregenz

Am zweiten Tag fuhren wir mit dem Schiff über den Bodensee nach Bregenz. Unsere Lunchpakete waren bereit und als wir aus dem Hafen fuhren, sahen wir den riesigen Leuchtturm und den Löwen. An Deck war es windig und kühl und man konnte den Wellen zuschauen. Auch hatte man einen tollen Blick über den See.

Museumsbesuch

In Bregenz gingen wir ins Vorarlbergmuseum. Dort haben wir eine Führung bekommen. Zuerst waren wir in der Ausstellung zu Franz Plunder, der nach Amerika mit dem Schiff gefahren ist. Es war sehr langweilig und niemand hat so richtig aufgepasst, bis es plötzlich einen lauten Knall gab. Zum Glück hat eine Mitschülerin ihre Freundin rechtzeitig weggezogen, sonst wären zwei Ausstellungsstücke auf sie gefallen. Dabei ist eine der Skulpturen in viele Stücke zersprungen. Die ganze Klasse war geschockt, da sie nichts angefasst hatte und niemand damit gerechnet hatte. Nach diesem Schock machten wir eine Pause direkt am See auf den Steinstufen. Das war schön, einige hatten danach nasse Füße und wir kauften uns noch ein Eis.

Danach schauten wir uns noch verschiedene Räume an, auch eine Römerausstellung und zum Schluss haben wir noch einen Workshop gemacht und dort Erinnerungen an die einzelnen Räume des Museums in einem kleinen Heft festgehalten.

Am Ende des Nachmittags fuhren wir wieder mit dem Schiff zurück, warfen Kastanien über Bord und kauften uns in Lindau wieder ein Eis.

Schlüsselweitwurf aus dem Dachfenster

Siehe Comic …

Rückfahrt

Am dritten Tag ging es leider schon wieder Richtung zu Hause. Dieses Mal zum Glück alle gemeinsam. Allerdings mussten wir wieder mit dem Bus fahren und die Fahrt war furchtbar, da vielen wegen der Kurven schlecht wurde. Da waren wir schon froh, als wir wieder am Bahnhof in Kempten waren.

 

Uns allen hat es sehr viel Spaß gemacht und wir hoffen, dass unsere Klasse immer so eine tolle Gemeinschaft haben wird!

Alle Schülerinnen und Schüler der 6d (in Gemeinschaftsarbeit)