Netzgängerprojekt
Medienkompetenz im Fokus: Das Netzgängerprojekt in neuer, erweiterter Form
Wie bewege ich mich sicher im Internet? Was kann ich tun, wenn ich in sozialen Netzwerken gemobbt werde? Und warum ist Datenschutz oft komplexer, als man denkt?
Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigten sich die 5. Klassen des Carl-von-Linde-Gymnasiums im Rahmen des Projekts „Netzgänger“. Ausgebildete Schülerinnen und Schüler der 9., 10. und 11. Jahrgangsstufen führten ihre jüngeren Mitschülerinnen und Mitschüler altersgerecht und praxisnah an zentrale Themen der digitalen Mediennutzung heran. Gemeinsam wurden Gefahren sozialer Netzwerke thematisiert, das eigene Nutzungsverhalten reflektiert sowie Strategien zum Umgang mit und zur Prävention von Cybermobbing erarbeitet. Für ihr Engagement erhielten die beteiligten Peers im Anschluss an die Projektwoche eine Urkunde sowie ein kleines Präsent.
In diesem Schuljahr wurden die Inhalte des Netzgängerprojekts umfassend aktualisiert und erweitert. Neu ist unter anderem ein Modul für die Jahrgangsstufe 7 zum Thema „Fake News & Künstliche Intelligenz“. Die Schülerinnen und Schüler lernen dabei, Fake News zu erkennen, Informationen kritisch zu hinterfragen und Quellen zu bewerten. Zudem erhalten sie eine Einführung in das Thema „Künstliche Intelligenz“, ihre Einsatzmöglichkeiten im Alltag sowie Chancen und ethische Fragestellungen rund um KI.
Zukünftig sollen in den Jahrgangsstufen 5 bis 7 jeweils zwei Module des Netzgängerprojekts durchgeführt werden, um die Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler nachhaltig und altersgerecht zu fördern.